„Ich will die Mannigfaltigkeit des Lebens preisen mit meiner Arbeit“ – Hannah Höchs Pflanzenwelt: Widerstand, Überleben und schöpferische Kraft – mit Dr. Christy Wahl

Veranstaltung, Vortrag  —  Schau(ins)Fenster Hannah Höch, An der Wildbahn 33

29.08.2026
15:00–16:30 Uhr

Schau(ins)Fenster Hannah Höch

Ort: Hannah-Höch-Haus, An der Wildbahn 33, 13503 Berlin

Der Eintritt kostet 7 Euro.

Wir bitten um Anmeldung.
ausschließlich per E-Mail:

Bitte ggf. Regenschirm mitbringen. Bei starkem
Unwetter findet die Veranstaltung im Museum Reinickendorf statt. Sie erhalten dann eine Nachricht.

 

 

 

 

 

 

Hannah Höch, Der Bohnengarten, 1940, Aquarell, Gouache, Tusche auf Papier, © Archiv Museum Reinickendorf, VG Bild Kunst, Bonn
Hannah Höch, Der Bohnengarten, 1940, Aquarell, Gouache, Tusche auf Papier, © Archiv Museum Reinickendorf, VG Bild Kunst, Bonn

Nachdem sich die Dadaistin Hannah Höch ab den 1930er Jahren von der Fotomontage aufgrund ihrer Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten abgewandt hatte, begann sie, vermehrt Naturmotive in Aquarell und Öl zu schaffen. Ihre Landschafts- und Blumenbilder unterscheiden sich deutlich von ihren früheren kakophonischen Fotomontagen und zeugen von einer Hinwendung zu einer „phytozentrischen“ kritischen Haltung. In Dialog mit verschiedenen Theoretikern der Critical Plant Studies schlage eine „Begrünung“ von Höchs Kritikansatz vor und erörtere, wie Höchs Beziehung zu Pflanzen ihr während des Krieges und darüber hinaus als kraftvolle kreative Quelle und als Mittel zum Überleben diente.

Christy Wahl promovierte in Kunstgeschichte mit einer Dissertation über Hannah Höch. Derzeit ist sie wissenschaftliche Volontärin im Museum Reinickendorf.

Begrüßung: Claudia Wasow-Kania, Leitung Bildung und Vermittlung

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem Förderverein Künstlerhaus Hannah Höch e.V.